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Veröffentlicht am: 1. Okt. 2021
1. Okt. 2021
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1. Okt. 2021
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Pedalritter in Großenseebach geehrt

Preisübergabe für Stadtradeln 2021

Preisübergabe für Stadtradeln 2021

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Gut vier Monate nach der deutschlandweiten Aktion "Stadtradeln" erfolgte am Mittwoch, 29. September 2021 die Preisübergabe für die Teilnehmer aus der Gemeinde Großenseebach. Auch trotz der coronabedingten Verzögerung freuten sich die Radler natürlich immer noch sehr über die Anerkennung ihrer sportlichen Leistung.

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt fand die Aktion "Stadtradeln" vom 8. bis 28. Mai 2021 statt; deutschlandweit beteiligten sich insgesamt 2.172 Kommunen. Diese haben ihre Bürger motiviert, während der dreiwöchigen Aktion möglichst viele Alltagswege klimafreundlich zurückzulegen – mit dem Fahrrad. Aus Großenseebach haben 7 Teams teilgenommen und so radelten deren 71 Teilnehmer insgesamt 7560 Kilometer und sparten durch den Umstieg von Fahrrad auf Auto, ÖPNV oder andere Verbrenner 1,1 Tonnen CO2 ein.

Als besonders radelfreudig erwies sich das Team der „Pferdefreunde Großenseebach“, dessen 18 Teilnehmer für satte 3.174 Kilometer in die Pedale traten und sich somit vor dem „Offenen Team Großenseebach“ und „GSB_B6B“ den 1. Platz der Großenseebacher Teams sichern konnten. Diese Teams konnten heute am Rathaus Großenseebach ihre Preise aus den Händen von Bürgermeister Jürgen Jäkel und Vize-Bürgermeister Rudi Riedel entgegennehmen. Ihr Dank galt noch einmal allen Teilnehmer der Aktion, die damit deutlich ihr Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit gezeigt haben.

Hier die Bilanz für Großenseebach:

71 Radelnde

7 Teams

7.560 geradelte Kilometer

1 Tonne CO2 -Vermeidung

Die meisten geradelten Kilometer im Team:

3.174 km / 176 km pro Kopf

18 Radelnde

Pferdefreunde Großenseebach

 

Die meisten geradelten Kilometer einzeln:

Platz 1 1.033,7 km Team Pferdefreunde Großenseebach Karlheinz Schockel
Platz 2 765,0 km Team GSB_B6B Thorolf Haupt
Platz 3 488,2 km Team Pferdefreunde Großenseebach Manfred Müller

Weitere Informationen: www.stadtradeln.de/grossenseebach.

Ein herzlicher Dank geht an Fahrrad Meier in Erlangen-Dechsendorf, der die Gutschein-Preise für das Siegerteam gesponsort hat. Auch die Einzelwertungsfahrer erhielten als Anerkennung ihrer Leistung jeweils einen Laden-Gutschein (25, 50 bzw. 100 Euro.)

Insgesamt nahmen am Stadtradeln 2021 im Landkreis Erlangen-Höchstadt 260 Teams mit zusammen 2253 Pedalrittern teil, die auf dem Drahtesel 445.952 km zurücklegten und damit 66 Tonnen CO2 eingespart haben.

Bilanz der Aktion bundesweit:

2.172 Teilnehmerkommunen

787.390 Radelnde

157.210.515 geradelte Kilometer

23.110 Tonnen CO2 Einsparung

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Aktuelles
13. Aug. 2026

Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann in der Unterkunft der AWO-Obdachlosenhilfe ERH in Weisendorf.
Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann in der Unterkunft der AWO-Obdachlosenhilfe ERH in Weisendorf.

Das neue Sozialprojekt „AWO-Obdachlosenhilfe ERH“ nimmt weiter konkrete Formen an. Am Mittwoch, 12. August 2026, informierte sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann über den aktuellen Stand des Projekts und besuchte dazu die seit Juni bestehende Unterkunft für wohnungslose Menschen in Weisendorf.

Das Projekt des AWO-Kreisverbands Erlangen-Höchstadt war bereits im März 2025 im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung den Gemeinden im Landkreis vorgestellt worden. Inzwischen haben sich sechs Gemeinden vertraglich zur Zusammenarbeit mit dem AWO-Kreisverband verpflichtet.

Auch die Gemeinden Heßdorf und Großenseebach gehören zu den Kommunen, die sich für eine Zusammenarbeit mit der AWO entschieden haben. Die Gemeinderäte beider Gemeinden hatten in ihren Sitzungen im Januar 2026 (Großenseebach) und im März 2026 (Heßdorf) beschlossen, die gesetzliche Pflichtaufgabe der sicherheits- und ordnungspolitischen Unterbringung obdachloser Menschen an den AWO-Kreisverband Erlangen-Höchstadt zu übertragen. Die Bürgermeister und Verwaltung wurden beauftragt, die entsprechenden Verträge zu schließen.

Für die Gemeinden bedeutet die Zusammenarbeit insbesondere eine Entlastung bei der Organisation geeigneter Unterkünfte. Heßdorf und Großenseebach verfügen selbst nicht über eigene Räumlichkeiten, die kurzfristig für die Unterbringung wohnungsloser Menschen genutzt werden könnten. Ohne eine entsprechende Kooperation müsste im Bedarfsfall beispielsweise eine Unterbringung in einem Hotel organisiert werden.

„Auch wenn wir in Großenseebach derzeit keinen konkreten Bedarf an einer Unterbringung haben, war für uns klar, dass wir dieses Projekt unterstützen möchten. Wohnungslosigkeit kann jede Kommune vor Herausforderungen stellen – und dann ist es wichtig, dass es im Landkreis ein professionelles und verlässliches Angebot gibt. Unsere Unterstützung verstehen wir daher auch als Ausdruck kommunaler Solidarität“, erklärt Jürgen Jäkel, Erster Bürgermeister der Gemeinde Großenseebach.

Für die Gemeinde Heßdorf ist der Nutzen der Zusammenarbeit bereits unmittelbar sichtbar geworden. Eine Familie aus Heßdorf konnte in der Unterkunft aufgenommen und durch die Mitarbeitenden der AWO begleitet und unterstützt werden.

„Dass eine Familie aus Heßdorf bereits aufgenommen werden konnte und dort schnell Unterstützung erhalten hat, zeigt, wie wichtig dieses Angebot ist. Es geht eben nicht nur darum, kurzfristig ein Dach über dem Kopf zu schaffen. Die Menschen bekommen Unterstützung, um ihre persönliche Situation zu stabilisieren und neue Perspektiven zu entwickeln. Genau diesen ganzheitlichen Ansatz halten wir für besonders wertvoll“, betont Axel Gotthardt, Erster Bürgermeister der Gemeinde Heßdorf.

Die beiden Bürgermeister sehen in der Zusammenarbeit zugleich einen wichtigen Beitrag für eine verlässliche kommunale Daseinsvorsorge. Durch die gemeinsame Lösung können auch kleinere Gemeinden auf ein professionelles Unterstützungsangebot zurückgreifen, ohne selbst entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten und Betreuungsstrukturen vorhalten zu müssen.

Das AWO-Modell geht dabei über die reine Unterbringung hinaus. Neben einem geeigneten Wohnraum erhalten die betroffenen Menschen eine intensive fachliche Betreuung. Ziel ist es, gemeinsam die Ursachen der Wohnungslosigkeit zu bearbeiten und den Menschen Perspektiven für ein selbstständiges Leben und die dauerhafte Überwindung der Wohnungslosigkeit zu eröffnen.

Seit dem 1. Juni 2026 ist die erste Unterkunft des Projekts im Landkreis geöffnet. Aktuell leben dort acht Menschen, die von zwei Mitarbeitenden betreut werden. Die beteiligten Gemeinden erhalten dadurch Unterstützung bei der Versorgung wohnungsloser Menschen und werden gleichzeitig von den damit verbundenen organisatorischen und verwaltungsbezogenen Aufgaben entlastet.

Bei einem ersten Treffen Ende Juli konnten sich bereits beteiligte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie leitende Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter vor Ort ein Bild von der Arbeit machen. Besonders eindrücklich waren dabei die persönlichen Berichte von Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft, die schilderten, wie sie aufgenommen und bei ihren nächsten Schritten unterstützt werden.

Auch der Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann unterstreicht die Bedeutung des Projekts. Im Mittelpunkt standen der bisherige Aufbau der AWO-Obdachlosenhilfe, die Erfahrungen aus den ersten Wochen des laufenden Betriebs sowie die weitere Entwicklung des Angebots im Landkreis.

Mit der AWO-Obdachlosenhilfe ERH verfolgen der AWO-Kreisverband und die beteiligten Gemeinden einen gemeinsamen Ansatz: Wohnungslosen Menschen soll nicht nur kurzfristig ein sicherer Platz zum Wohnen zur Verfügung gestellt werden. Durch die Verbindung von Unterbringung und sozialer Betreuung sollen vielmehr konkrete Wege aus der Wohnungslosigkeit eröffnet werden.

Für die beteiligten Kommunen schafft das Modell zugleich Planungssicherheit und eine verlässliche fachliche Unterstützung bei einer Aufgabe, die sie im Bedarfsfall kurzfristig und häufig unter schwierigen Rahmenbedingungen erfüllen müssen.

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Achtung vor Schockanrufen
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13. Aug. 2026

Achtung vor Schockanrufen
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Die Betrüger geben sich beispielsweise als Angehörige aus und setzen ihre Opfer mit einer angeblichen schweren Erkrankung oder einem Unfall unter Druck. Dabei kommen offenbar auch KI-generierte Stimmen zum Einsatz, die wie die Stimme eines Familienmitglieds klingen können. Anschließend werden häufig hohe Geldbeträge gefordert.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern, Angehörigen, Freunden und Bekannten über diese Betrugsmasche und sensibilisieren Sie insbesondere ältere Menschen.

Unser Tipp für Familien:
Vereinbaren Sie gemeinsam ein persönliches Codewort, das nur innerhalb der Familie bekannt ist. Wenn ein angeblicher Angehöriger am Telefon plötzlich Geld fordert oder eine Notlage schildert, lassen Sie sich das Codewort nennen. Kann die Person es nicht nennen, sollten Sie besonders vorsichtig sein.

Wichtig:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer selbst zurück.
  • Informieren Sie im Zweifel die Polizei.

Bitte teilen Sie diese Information und sprechen Sie in Ihrer Familie darüber. Ein kurzes Gespräch und ein vereinbartes Codewort können helfen, Betrüger zu entlarven und Menschen vor einem hohen finanziellen Schaden zu schützen.

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