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Veröffentlicht am: 29.01.2025
Entscheidung für Standort des neuen Gymnasiums gefallen
Auch Großenseebach hatte sich beworben - Ausschuss gibt allerdings Heßdorf den Vorzug
Schule Gymnasium (Symbolbild)

In der heutigen 18. Sitzung des Schulausschusses des Landkreises Erlangen-Höchstadt stand die Entscheidung auf der Tagesordnung, welchen Standort der Schulausschuss dem Kreistag für ein fünftes Gymnasium im westlichen Landkreisteil vorschlägt. Im vergangenen Jahr hatten sich neben Weisendorf, Adelsdorf und Hemhofen auch unsere Gemeinden Heßdorf und Großenseebach als Standort beworben und ihre geeignete Grundstücksflächen an das Landratsamt gemeldet.

In der heutigen Sitzung fiel kurz nach 10 Uhr die einstimmige Entscheidung auf die Gemeinde Heßdorf. Sollte der Kreistag die Empfehlung des Ausschusses teilen, dann wird der Landkreis beim Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus einen Antrag auf ein fünftes Gymnasium im Landkreis in der Gemeinde Heßdorf stellen. Denn die Entscheidung über die Neugründung des Gymnasiums, das eine naturwissenschaftlich-technologisch und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungsrichtung haben soll, obliegt schlussendlich diesem Ministerium. Das prüft außerdem eine mögliche sozialwissenschaftliche Ausrichtung. 

Erster Unterricht im neuen Gymnasium wohl frühestens 2030

Der Antrag des Landkreises soll voraussichtlich im April gestellt werden. Das Antragsverfahren wird voraussichtlich etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Die Entscheidung des Kultusministeriums wird dann für Ende 2025/Anfang 2026 erwartet. Als Beginn der voraussichtlich etwa dreijährigen Bauphase wird aktuell 2027 als realistisch angesehen. Die ersten Schülerinnen und Schüler könnten dann frühestens im Schuljahr 2030/31 im neuen Gymnasium unterrichtet werden. 
 

Der Weg zur Entscheidung

Im Dezember war die Entscheidung zum Standort des neuen Gymnasiums im Schulausschuss noch aufgeschoben worden. Damals hast der Landkreis noch einmal "Hausaufgaben" gemacht, wie es Landrat Alexander Tritthart gegenüber einer Zeitung sagte. Inzwischen wurden nicht nur alle Bewerbungen in verschiedenen Fachbereichen wie Infrastruktur und Verkehrsanbindung und baurechtliche Fragen ausführlich geprüft, sondern auch Standortsimulationen  durch ein Institut vorgenommen. Das war wichtig, weil auch der Landkreis Bamberg inzwischen mit der Planung eines weiteren Gymnasiums - voraussichtlich in Hirschaid - begonnen hat. Da sich durch die Randbereiche der Landkreise auch Verschiebungen in den Schülerzahlen des Gymnasiums Höchstadt ergeben könnten, musste auch hier genau hingeschaut werden. Zudem musste vor der Entscheidung eine aktuelle Schülerzahlenprognose vorliegen, die weit in die Zukunft blickt - bis zum Jahr 2045. Bei der zwischenzeitlich erfolgten Aktualisierung der Bevölkerungsprognose durch das SAGS-Institut waren die neuesten Daten der Einwohnermeldeämter (1. Oktober 2024) und auch die neuesten Daten des Zensus mit eingeflossen.

 

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