Von: Monika Voigt
Pflanzaktion in Großenseebach
Über 830 neue Sträucher gepflanzt als Ausgleich gesetzt

Am 29. November und 2. Dezember 2025 war es endlich so weit: Gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken haben zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer, unterstützt vom Großenseebacher Bauhof, mehr als 830 Sträucher und Wildobstbäume – darunter Elsbeere, Wildapfel und Wildbirne – gepflanzt. Mit dabei war auch der Erste Bürgermeister Jürgen Jäkel. Die Pflanzaktion dient als Ausgleichsmaßnahme für das Baugebiet Bergstraße/Neuenbürger Weg.
Trotz der stellenweise ziemlich schweren, lehmigen Böden wurde engagiert geschaufelt, gesetzt und gewässert.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die sich ins Zeug legten und keine Mühen scheuten, um die Pflanzung erfolgreich abzuschließen.
Die Maßnahme ist Teil der kommunalen Ausgleichsverpflichtungen und wurde mit rund 3.100 € von der Gemeinde Großenseebach umgesetzt. Der Landschaftspflegeverband übernimmt die Kontrolle der Pflanzung. Das beauftragte Ingenieurbüro plant die notwendigen Ausgleichsflächen in die jeweiligen Gesamtkonzepte der Bauvorhaben ein – eine Aufgabe, die bei jedem neuen Baugebiet verpflichtend erforderlich ist.
Die frisch gepflanzten Sträucher sind eingezäunt, damit sie nicht von Rehen oder Hasen verbissen werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass Wildschweine die Zäune anheben – eine Einladung für Hasen, die dann doch hineinschlüpfen und die jungen Pflanzen anknabbern.
Darum die Bitte an alle, die in der Umgebung unterwegs sind:
Schauen Sie bei Ihren Spaziergängen oder Laufrunden hin und wieder nach den Zäunen.
Falls etwas beschädigt ist, geben Sie bitte direkt der Gemeinde oder dem Bauhof Bescheid.
Zudem ist die schöne Wiese – auf der vor Kurzem auch 18 Obstbäume gepflanzt wurden – ohnehin immer wieder einen Besuch wert.
Die Sträucher wurden im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme gesetzt. Solche Maßnahmen sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, wenn Bauvorhaben in Natur und Landschaft eingreifen.
Gemeinden tragen Verantwortung dafür, dass Naturverluste ausgeglichen werden – entweder direkt vor Ort oder an anderer geeigneter Stelle.
