Von: Monika Voigt
Großenseebach beim Abschlusstreffen des Klimaschutznetzwerks ERH
Drei Jahre erfolgreicher Austausch enden

Am 24. Februar 2026 fand das letzte Treffen des Kommunalen Klimaschutznetzwerkes Erlangen-Höchstadt statt – ein Netzwerk, an dessen Gründung Großenseebach seit dem 16. Juni 2023 aktiv beteiligt ist. Auch Großenseebachs Erster Bürgermeister Jürgen Jäkel nahm an dem Treffen teil. Das Netzwerk wurde unter der Kommunalrichtlinie gegründet, um den kommunenübergreifenden Austausch zu Klimaschutz- und Energiethemen zu fördern. Dazu trafen sich die teilnehmenden Gemeinden regelmäßig zu Fachvorträgen, Praxisbeispielen und Beratungen durch das Institut für Energietechnik (IfE).
Warum ist heute das letzte Treffen?
Das Klimaschutznetzwerk war von Anfang an auf eine Laufzeit von drei Jahren (2023–2026) ausgelegt. Diese Projektphase endet jetzt turnusgemäß. Die Förderung von 70 % über die Kommunalrichtlinie sowie die strukturierte Betreuung durch das IfE schließen damit ab. Damit endet der organisatorische Rahmen der regelmäßigen Netzwerktreffen – nicht jedoch das Engagement der beteiligten Gemeinden.

Auch wenn die offizielle Netzwerklaufzeit endet, stehen mehrere Wege offen:
Fortführung in eigenen Arbeitsgruppen: Großenseebach kann Schwerpunkte wie Energieeffizienz, Photovoltaik oder Wärmewende weiterhin lokal bearbeiten – viele Impulse dafür wurden während der Netzwerktreffen gesammelt.
Neubildung oder Anschluss an Folgeprojekte: Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen ist bewährt. Ein neues, thematisch fokussiertes Netzwerk oder eine Anschlussförderung könnte zukünftig entstehen.
Direkte Zusammenarbeit mit Partnergemeinden: Kontakte und Kooperationen, die seit 2023 aufgebaut wurden, können weiterhin genutzt und vertieft werden.
Fachliche Unterstützung: Auch ohne Netzwerkstruktur bestehen weiterhin externe Beratungsangebote im Landkreis, etwa im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts.
Damit markiert der heutige Termin keinen Abschluss des Engagements, sondern vielmehr den Übergang in eine neue Phase: Die gesammelten Erkenntnisse können nun gezielt in lokale Projekte überführt werden – mit Großenseebach als weiterhin engagiertem Klimaschutz-Akteur.
