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Abholzarbeiten des gemeindlichen Bauhofes

 

Der gemeindliche Bauhof hat in den letzten Tagen folgende Abholzarbeiten ausgeführt:

 

a) am Geh- und Radweg Heßdorf/Hannberg, in der sog. „hohlen Gasse“ an der Westseite des KiTa-Grundstückes auf gemeindlichem Grund

 

b) westlich des Geh- und Radweges Heßdorf/Untermembach in Höhe des alten Gewerbegebietes bzw. der Fa. Schuler

 

     Der Umfang und das Maß dieser Arbeiten wurden aus der Mitte des Gemeinderates, und zwar in der Sitzung des Gemeinderates vom 21.01.2020 (siehe TOP 6 h) und durch die Mail von Herrn Gotthardt vom 22.01.2020, stark kritisiert. Nun kann man bei allem Respekt diese getroffenen Maßnahmen durch kritisch sehen; dadurch wird aber suggeriert, dass die Arbeiten überzogen, weitgehend verantwortungslos und ohne die notwendige fachmännische Kenntnis ausgeführt worden sind.

 

In Abstimmung mit dem Bauhofleiter, Herrn Geinzer, wird seitens der Verwaltung dazu Folgendes festgestellt:

 

a) Bei beiden Maßnahmen handelt es sich nicht um die Beseitigung von Hecken oder Feldgehölzen, sondern um den Rückschnitt von Straßenbegleitgrün. Die überlassenen fachlichen Hinweise des Landschaftspflegeverbandes können daher überhaupt nicht greifen. Es handelt sich nicht um Maßnahmen zum Heckenschnitt; die Vorschläge können daher gar nicht greifen.

 

b) Bei der Maßnahme in Hannberg war stark überhängiges und morsches Astwerk festzustellen. Der entfernte Nussbaum war stark efeubewachsen und total kaputt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit waren nachhaltige Gehölzrückschnitte zwingend notwendig.

 

c)  Im Gebietsbereich des alten Gewerbegebietes bestanden erhebliche Probleme, den vorgegebenen Sichtbereich von ca. 50 m in beide Richtungen frei zu halten. Diese aus verkehrsrechtlichen Gründen notwendigen Freiräume waren bei weiterem nicht eingehalten und sind es auch jetzt nicht. Ursächlich dafür waren hauptsächlich überhängende Äste und Gebüsch, deren Beseitigung auch von den dortigen Anliegern angemahnt worden war.

 

Nun kann man durchaus unterschiedlicher Meinung über Maß und Umfang von Abholzmaßnahmen sein. Fakt ist jedenfalls, dass das Zurückschneiden ‚“auf den Stock“ keine unübliche pflegerische Maßnahme ist; im Übrigen ist es so, dass zurückgeschnittenes Astwerk innerhalb relativ kurzer Zeit wieder nachwächst und somit die landschaftliche Optik schnell wieder verbessert bzw. hergestellt wird.

 

Im Ergebnis und „unterm Strich“ muss festgestellt werden, dass die durchgeführten Maßnahmen vorrangig der Verkehrssicherheit dienten und das abgeholzte Strauchwerk innerhalb kurzer Zeit wieder nachwachsen wird. Auch andere Straßenbaulastträger bzw. Kommunen verfahren in gleicher Weise (z. B. Autobahndirektion).

 

 

Die Maßnahmen entlang der Kreisstraße ERH 14 waren im Übrigen mit dem Kreisbauhof des Landkreises Erlangen-Höchstadt abgestimmt. Der Leiter des Kreisbauhofes, Herr Ertl, hat die Richtigkeit der durchgeführten Maßnahmen in vollem Umfang bestätigt.

 

Dem gemeindlichen Bauhof kann nicht vorgeworfen werden, unkorrekt oder fachlich falsch gehandelt zu haben.

 

 

Heßdorf, 24.01.2020

 

 

 

H o f m a n n

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