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Veröffentlicht am: 7. Sep. 2026
7. Sep. 2026
bis
| Autor: Voigt Monika
| Lesezeit: ca. 2,5 Minuten
Veröffentlicht am: 7. Sep. 2026
7. Sep. 2026
Update vom:
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Großenseebacher „Seebier“-Kerwa 2026 eröffnet

Vier Tage Tradition, Geselligkeit und fränkische Kerwa-Stimmung

Vier Tage Tradition, Geselligkeit und fränkische Kerwa-Stimmung

Mit zwei Schlägen zapfte Jürgen Jäkel das erste Fass an der Seebier Kerwa an.
Mit zwei Schlägen zapfte Jürgen Jäkel das erste Fass an der Seebier Kerwa an.

Am Freitag, 4. September 2026, um 19 Uhr war es so weit: Die Großenseebacher „Seebier“-Kerwa wurde pünktlich und mit einem gut besetzten Festzelt offiziell eröffnet. Traditionell übernahm Erster Bürgermeister Jürgen Jäkel den Bieranstich – und bewies dabei erneut ein gutes Händchen: Nach nur zwei Schlägen floss das erste Festbier und der Startschuss für vier gesellige Kerwa-Tage war gefallen.

Zahlreiche geladene Gäste waren zum Auftakt ins Festzelt gekommen. Unter ihnen waren unter anderem Claudia Belzer, Dritte Bürgermeisterin der Stadt Herzogenaurach, Dr. Martin Oberle, stellvertretender Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt, sowie die Altbürgermeister Bernhard Seeberger und Friedrich Hückel. Mit dabei war auch Jan Heller, der Erste Bürgermeister aus Aurachtal und Timo Wendel, der Erste Bürgermeister aus Weisendorf.

31 Meter Kerwa-Tradition

Am Samstag folgte einer der großen Höhepunkte: Der Kerwasbaum wurde aufgestellt. Mit stolzen 31 Metern Höhe ragt er in diesem Jahr über das Festgelände und ist schon von Weitem ein sichtbares Zeichen dafür, dass in Großenseebach Kerwa gefeiert wird.

Das Aufstellen des Kerwasbaums ist weit mehr als nur ein spektakulärer Programmpunkt. Der Baum steht traditionell für die Kerwa und das gemeinschaftliche Engagement der Kerwasburschen. Viele Hände, gute Zusammenarbeit und natürlich auch eine gehörige Portion Muskelkraft sind gefragt, bis der Baum sicher an seinem Platz steht.

Die Kerwasburschen stellen den diesjährigen Kerwasbaum auf.
Die Kerwasburschen stellen den diesjährigen Kerwasbaum auf.

Kerwasburschen sorgen für Stimmung

Und auch sonst waren die Kerwasburschen an diesem Wochenende nicht untätig. Sie gehören schließlich zu einer fränkischen Kerwa wie das Festbier in die Maß und sorgen mit ihren Aktionen und ihrer guten Laune dafür, dass die Tradition lebendig bleibt.

Am Sonntag stand dabei unter anderem das traditionelle Küchleausspielen der Kerwasburschen auf dem Programm. Dabei machten Sie auch Halt beim Bürgermeister und konnten sich gleich zu Beginn stärken – bei gutem Essen, ausreichend Getränken und bester Stimmung.

Die Kerwasburschen besuchten unter anderem auch Jürgen Jäkel beim traditionellen Küchle rausspielen.
Die Kerwasburschen besuchten unter anderem auch Jürgen Jäkel beim traditionellen Küchle rausspielen.

Nach dem ereignisreichen Wochenende geht die Kerwa am Montag in ihren letzten Tag. Beim Seniorennachmittag sind die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Zum Abschluss darf natürlich auch das traditionelle Betz´n raustanzen und Geeger rausschlogn nicht fehlen.

Damit neigt sich die „Seebier“-Kerwa 2026 langsam ihrem Ende entgegen. Vier Tage voller Tradition, Musik, Geselligkeit, gutem Essen und dem ein oder anderen frisch gezapften Bier zeigen einmal mehr: In Großenseebach versteht man es, gemeinsam Kerwa zu feiern.

Fun Fact zum Kerwasbaum

Warum eigentlich ein Baum?
Der Kerwasbaum ist in vielen fränkischen Orten ein sichtbares Symbol der Kirchweih. Früher wurde er häufig als Zeichen des Lebens, der Fruchtbarkeit und des gemeinschaftlichen Feierns aufgestellt. Heute geht es vor allem um die Tradition. Mit 31 Metern kann sich der Großenseebacher Baum in diesem Jahr jedenfalls sehen lassen!


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