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Veröffentlicht am: 24. Juni 2025
24. Juni 2025
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STADTRADELN 2025

Großenseebacher Teams radelten insgesamt 18.200 km und vermieden 3 Tonnen CO2

Großenseebacher Teams radelten insgesamt 18.200 km und vermieden 3 Tonnen CO2

In diesem Jahr fand die deutschlandweiten Aktion "STADTRADELN"  in unserem Landkreis Erlangen-Höchstadt vom 10. bis 30. Mai 2025 statt.  Auch Großenseebach war dieses Mal wieder mit dabei und motivierte die Bürgerinnen und Bürger, während der dreiwöchigen Aktion möglichst viele Alltagswege klimafreundlich zurückzulegen – mit dem Fahrrad.


Ergebnisse Grossenseebach 2025

Aus Großenseebach nahmen in diesem Jahr 6 Teams teil. Deren 71 Teilnehmer radelten bei 1.052 Fahrten insgesamt 18.234 Kilometer und sparten durch den Umstieg von Fahrrad auf Auto, ÖPNV oder andere Verbrenner entsprechend 3 Tonnen CO2 ein:

6 Teams

71 Radelnde

18.234 Kilometer

3 Tonnen CO2 -Vermeidung

 


Teamwertung:
Die meisten geradelten Kilometer im Team kamen beim STADTRADELN 2025 in Großenseebach vom Team "Feuerwehr Großenseebach", dessen 19 Radelnde im Aktionszeitraum 5.828 km schafften - das sind stolze 307 km pro Kopf. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Teams „Bund Naturschutz Ortsgruppe Seebachgrund“ (3.851 km/296 km/Kopf) bzw. "Offenes Team - Großenseebach" (3.601 km/300 km/Kopf).

Der Dank der Gemeinde gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Aktion, die damit deutlich ihr Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit gezeigt haben.


Teilnehmer erradeln 18 Bäume und Sträucher 

Die Gemeinde hatte im Vorfeld der Aktion angekündigt, je gefahrene 1.000 Kilometer ihrer Bürgerinnen und Bürger bei STADTRADELN 2025 einen Strauch oder Baum zu pflanzen. Nachdem mehr als 18.000 Kilometer zusammengekommen sind, sollen also 18 Sträucher oder Bäume in der Gemeinde neu gesetzt werden. Nähere Informationen dazu folgen (vorauss. im Herbst), wenn sich die Gemeinde dazu mit dem Bund Naturschutz bzw. dem HGV Großenseebach abgestimmt hat.

Durch den HGV wird in der Regel im Herbst der "Baum des Jahres" in Großenseebach gepflanzt. 2024 war das eine Mehlbeere. Nähere Informationen finden Sie im Artikel zur damaligen Pflanzung.

 

 


Bilanz Landkreis ErH

Insgesamt nahmen am Stadtradeln 2025 im Landkreis Erlangen-Höchstadt 240 Teams mit zusammen 2969 Pedalrittern teil, die auf dem Drahtesel 687.864 km zurücklegten und damit 113 Tonnen CO2 eingespart haben.

Die bestplatzierten Gemeinden waren:

1. Platz: Herzogenaurach (144.612 km)
2. Platz. Höchstadt a. d. A. (80.950 km)
3. Platz: Baiersdorf (61.021 km)


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Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann in der Unterkunft der AWO-Obdachlosenhilfe ERH in Weisendorf.

Das neue Sozialprojekt „AWO-Obdachlosenhilfe ERH“ nimmt weiter konkrete Formen an. Am Mittwoch, 12. August 2026, informierte sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann über den aktuellen Stand des Projekts und besuchte dazu die seit Juni bestehende Unterkunft für wohnungslose Menschen in Weisendorf.

Das Projekt des AWO-Kreisverbands Erlangen-Höchstadt war bereits im März 2025 im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung den Gemeinden im Landkreis vorgestellt worden. Inzwischen haben sich sechs Gemeinden vertraglich zur Zusammenarbeit mit dem AWO-Kreisverband verpflichtet.

Auch die Gemeinden Heßdorf und Großenseebach gehören zu den Kommunen, die sich für eine Zusammenarbeit mit der AWO entschieden haben. Die Gemeinderäte beider Gemeinden hatten in ihren Sitzungen im Januar 2026 (Großenseebach) und im März 2026 (Heßdorf) beschlossen, die gesetzliche Pflichtaufgabe der sicherheits- und ordnungspolitischen Unterbringung obdachloser Menschen an den AWO-Kreisverband Erlangen-Höchstadt zu übertragen. Die Bürgermeister und Verwaltung wurden beauftragt, die entsprechenden Verträge zu schließen.

Für die Gemeinden bedeutet die Zusammenarbeit insbesondere eine Entlastung bei der Organisation geeigneter Unterkünfte. Heßdorf und Großenseebach verfügen selbst nicht über eigene Räumlichkeiten, die kurzfristig für die Unterbringung wohnungsloser Menschen genutzt werden könnten. Ohne eine entsprechende Kooperation müsste im Bedarfsfall beispielsweise eine Unterbringung in einem Hotel organisiert werden.

„Auch wenn wir in Großenseebach derzeit keinen konkreten Bedarf an einer Unterbringung haben, war für uns klar, dass wir dieses Projekt unterstützen möchten. Wohnungslosigkeit kann jede Kommune vor Herausforderungen stellen – und dann ist es wichtig, dass es im Landkreis ein professionelles und verlässliches Angebot gibt. Unsere Unterstützung verstehen wir daher auch als Ausdruck kommunaler Solidarität“, erklärt Jürgen Jäkel, Erster Bürgermeister der Gemeinde Großenseebach.

Für die Gemeinde Heßdorf ist der Nutzen der Zusammenarbeit bereits unmittelbar sichtbar geworden. Eine Familie aus Heßdorf konnte in der Unterkunft aufgenommen und durch die Mitarbeitenden der AWO begleitet und unterstützt werden.

„Dass eine Familie aus Heßdorf bereits aufgenommen werden konnte und dort schnell Unterstützung erhalten hat, zeigt, wie wichtig dieses Angebot ist. Es geht eben nicht nur darum, kurzfristig ein Dach über dem Kopf zu schaffen. Die Menschen bekommen Unterstützung, um ihre persönliche Situation zu stabilisieren und neue Perspektiven zu entwickeln. Genau diesen ganzheitlichen Ansatz halten wir für besonders wertvoll“, betont Axel Gotthardt, Erster Bürgermeister der Gemeinde Heßdorf.

Die beiden Bürgermeister sehen in der Zusammenarbeit zugleich einen wichtigen Beitrag für eine verlässliche kommunale Daseinsvorsorge. Durch die gemeinsame Lösung können auch kleinere Gemeinden auf ein professionelles Unterstützungsangebot zurückgreifen, ohne selbst entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten und Betreuungsstrukturen vorhalten zu müssen.

Das AWO-Modell geht dabei über die reine Unterbringung hinaus. Neben einem geeigneten Wohnraum erhalten die betroffenen Menschen eine intensive fachliche Betreuung. Ziel ist es, gemeinsam die Ursachen der Wohnungslosigkeit zu bearbeiten und den Menschen Perspektiven für ein selbstständiges Leben und die dauerhafte Überwindung der Wohnungslosigkeit zu eröffnen.

Seit dem 1. Juni 2026 ist die erste Unterkunft des Projekts im Landkreis geöffnet. Aktuell leben dort acht Menschen, die von zwei Mitarbeitenden betreut werden. Die beteiligten Gemeinden erhalten dadurch Unterstützung bei der Versorgung wohnungsloser Menschen und werden gleichzeitig von den damit verbundenen organisatorischen und verwaltungsbezogenen Aufgaben entlastet.

Bei einem ersten Treffen Ende Juli konnten sich bereits beteiligte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie leitende Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter vor Ort ein Bild von der Arbeit machen. Besonders eindrücklich waren dabei die persönlichen Berichte von Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft, die schilderten, wie sie aufgenommen und bei ihren nächsten Schritten unterstützt werden.

Auch der Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann unterstreicht die Bedeutung des Projekts. Im Mittelpunkt standen der bisherige Aufbau der AWO-Obdachlosenhilfe, die Erfahrungen aus den ersten Wochen des laufenden Betriebs sowie die weitere Entwicklung des Angebots im Landkreis.

Mit der AWO-Obdachlosenhilfe ERH verfolgen der AWO-Kreisverband und die beteiligten Gemeinden einen gemeinsamen Ansatz: Wohnungslosen Menschen soll nicht nur kurzfristig ein sicherer Platz zum Wohnen zur Verfügung gestellt werden. Durch die Verbindung von Unterbringung und sozialer Betreuung sollen vielmehr konkrete Wege aus der Wohnungslosigkeit eröffnet werden.

Für die beteiligten Kommunen schafft das Modell zugleich Planungssicherheit und eine verlässliche fachliche Unterstützung bei einer Aufgabe, die sie im Bedarfsfall kurzfristig und häufig unter schwierigen Rahmenbedingungen erfüllen müssen.

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